Pogrom-Gedenken

Sonntag, 8. November 2026
14.00 Uhr Führung auf dem Jüdischen Friedhof (Ort s.u.)
15.30 Uhr Gedenkfeier an der Synagogentafel

Wie wichtig ist dieses Gedenken in diesen Zeiten. Wir erinnern uns an jüdisches Leben in Mehlem, an die Zerstörung der Synagoge und an tragische Lebenswege der Opfer. Das Gedenken beginnt mit einer Veranstaltung der VHS Voreifel, einem geführten Besuch des Jüdischen Friedhofes um 14.00 Uhr. Die Historikerin Dr. Barbara Hausmanns (Leiterin der VHS Voreifel) wird die Geschichte dieses Gedenk-Ortes erläutern.

Sie schreibt dazu:

Der Jüdische Friedhof in Mehlem liegt versteckt zwischen der Oberau- und der Rodderbergstraße in Mehlem und ist über den Levyweg erreichbar. Die Stifter stammen ursprünglich aus dem Drachenfelser Ländchen (heute Gemeinde Wachtberg). Der im 19. Jahrhundert angelegte Friedhof spiegelt das Leben der jüdischen Gemeinde in Mehlem wider. Während des Rundgangs erläutert die Dozentin u.a. die Geschichte des Ortes, zeichnet Lebenswege jüdischer Bürgerinnen und Bürger nach und erinnert an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors sowie die Zerstörung der Mehlemer Synagoge.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Treffpunkt: Levyweg/Oberaustraße, 53179 Bonn-Mehlem
Anmeldung bitte unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 8922620
Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Danach, 15:30 Uhr, treffen wir uns auch in diesem Jahr wieder am Ort der ehemaligen Synagoge auf der Meckenheimer Straße (gegenüber der Feuerwehr) unter freiem Himmel.
Die Gedenkfeier wird Prädikant Hans Kippes von der Ev. Heiland-Kirchengemeinde gemeinsam mit Frau Antje Schäfer von dem kath. Seelsorgebereich St. Severin ökumenisch durchführen und wird von Frau Dr. Hausmanns (s.o.) und Musizierenden mitgestaltet.

Daniel Post

Geschrieben von Steffi Finke am 19. Oktober 2026

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